Global Action finde ich gut, weil ...
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Einsatz auf der Doulos
Mit großen Erwartungen startete ich nach Abitur und Zivildienst im Sommer 2003 in meinen Einsatz auf der Doulos. Ich wollte Gott dienen, klar; aber ich freute mich auch darauf, geistlich zu wachsen, Leute aus der ganzen Welt kennen zu lernen, viele Länder zu sehen, mein Englisch zu verbessern – doch vor allem wollte ich eins: Vor Herausforderungen gestellt werden, die mich als Mensch und Nachfolger Jesu formen und verändern würden. All diese Erwartungen haben sich erfüllt – und wurden weit übertroffen.
Nach vier Wochen Vorbereitungskonferenzen erst in Holland und dann in Istanbul, wo die Doulos zu der Zeit lag, war endlich der Tag gekommen, dass ich gemeinsam mit den um die 90 anderen Neueinsteigern mein Leben an Bord beginnen würde. Von Anfang an war das Leben an Bord geprägt von zahlreichen wertvollen Begegnungen und Freundschaften mit Menschen, die meinen Blick auf Gott, die Welt und mich selbst in Bezug zu beidem geprägt haben. Durch den morgendlichen Bibelunterricht und durch die vielfältigen freiwilligen Angebote wie die Crew-Bücherei und Jüngerschaftsgruppen durfte ich viel lernen, das meine Beziehung zu Gott verändert hat. Und Herausforderungen gab es bei weitem genügend: Schon das enge Zusammenleben mit Menschen so unterschiedlicher Hintergründe ist nicht immer einfach. Ich habe gelernt, mich selbst nicht so wichtig zu nehmen und mich auf die unterschiedlichsten Kulturen und Persönlichkeiten einzustellen. Darüber hinaus bieten sich einem schon beinahe beliebig viele Gelegenheiten, die eigenen Fähigkeiten auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Ich habe viele Veranstaltungen vor größerem Publikum moderiert, in Theaterstücken mitgespielt, und vieles mehr.
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Einsatz in Ostasien Schon nach den ersten Kontakten mit OM war mir klar, dass diese Organisation mit vollem Herzen für Jesus brennt und ein Jahr in einem anderen Land nicht nur ein Zeitvertreib werden würde, sondern ein aktives Jahr für Gott und die von ihm geliebte Welt! Als ich von einem relativ unbekannten Land in Ostasien erfuhr, faszinierten mich dessen Menschen und dessen Kultur immer mehr und ich beschloss, den großen Schritt zu wagen und zum ersten Mal weg von Europa zu gehen! Und ich habe es nicht bereut! Es handelt sich um ein Land, das definitiv anders ist und vieles dort ist nicht besonders leicht. Als eins der zehn ärmsten Länder der Erde mussten wir auf vieles, das in Deutschland so „normal“ ist, verzichten, bekamen aber auch einiges an neuen Eindrücken und Erfahrungen dazu.Wir durften unterrichten, predigen, auf Reisen ins Inland Seminare, Tanz- oder Theaterworkshops geben und lernten viele neue Geschwister im Glauben kennen und deren Art, diesen Glauben zu leben.
Allgemein hatten wir viele Freiheiten, verschiedene Dinge auszuprobieren und unsere unterschiedlichen Gaben einzubringen. Natürlich war der Englisch-Unterricht die tägliche Hauptaufgabe, aber daneben besuchten wir Kinderheime, arbeiteten in einem Kindergarten und ermutigten Ortsgemeinden. Eine besondere Betonung in der Arbeit lag auch auf der so genannten Freundschaftsevangelisation. Wir lernten Leute kennen und lebten unseren Glauben, echt und ehrlich. Dabei war mir immer besonders wichtig, diese Menschen nicht als „Missionsobjekt“ sondern als Freund anzusehen und ihnen das auch deutlich zu machen. „Ich bin nicht mit dir befreundet, weil ich dich zu Jesus bringen möchte, sondern ich möchte dir von Jesus erzählen, weil ich dich mag und du mir wichtig bist!“ Dieser Satz hat für mich bei dieser Art von Missionsarbeit immer eine hohe Priori Empfehlen würde ich einen Einsatz in Ostasien all denen, die keine Berührungsängste mit ganz anderen Menschen haben und die auch bereit sind, auf einen Lebensstil zu verzichten, den wir schon so gewöhnt sind!
Naemi war ein Jahr mit OM in Ostasien |
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tät!