Neuigkeiten
Verloren und gefunden
Vor Kurzem fuhr ein Team von OM Ukraine zu einem Kurzeinsatz nach Salekhard im Norden Russlands. Das Team fuhr von dort aus ins 70 Kilometer entfernte Zeleni Yar, um Kindern in einer örtlichen Schule vom Evangelium zu erzählen. Um dorthin zu kommen, benutzte das Team Schneemobile und Schlitten, weil es keine andere Möglichkeit gibt, die Kleinstadt zu erreichen. Sie reisten zwei Stunden und kamen gerade rechtzeitig zu ihrem Programm um 13.30 Uhr an.
„Sowohl Kinder als auch Lehrer waren von unserem Programm überwältigt“, berichtet Teammitglied Jura N. „Sie waren so beeindruckt, dass sie es uns sogar erlaubten, einen Bericht für die Schülerzeitung zu schreiben!“ Auf dem Rückweg fiel dem Team eine Tasche vom Schlitten. In der Tasche befanden sich zwei Pässe, ein Notizheft mit wichtigen Informationen und zwei neue Testamente. Sie bemerkten das Fehlen der Tasche nicht, bis es zu spät war. Nach vielen Gebeten machten sie sich erneut nach Salekhard auf, konnten die Tasche aber nicht finden.Sie entschieden sich, eine Anzeige im örtlichen Laden über die verschwundene Tasche zu hinterlassen und boten eine Belohnung für die sichere Rückgabe an. Am selben Abend erhielten sie einen Telefonanruf, in dem die Finder 100 US-Dollar (ca. 75 Euro) Belohnung forderten.
Das Team stimmte zu und die Finder versprachen, die Tasche am nächsten Sonntag zurückzugeben. Am Sonntag nahm das Team an einem Gottesdienst teil. Nach dem Gottesdienst näherte sich eine Frau Jura und gab Jura 100 US-Dollar mit den Worten: „Mir wurde gesagt, ich soll das hier dir geben. Es ist für dich wegen deiner Tasche.“ Am selben Tag erhielt das Team die Tasche. Alles war noch da. „Danken Sie Gott für dieses Glaubensgeschenk, das uns geholfen hat, an Wunder zu glauben!”, ruft Jura aus. „Wir wussten schon vorher, dass Gott unsere Reise segnen würde, aber in welchem Ausmaß wussten wir erst, als wir zurückkamen.
Gott hat alles berücksichtigt, was wir nicht beachtet haben. In jeder Situation, wo wir Fehler gemacht haben, bewegte Gott es und benutze es zu seinem Besten. Wir bedanken uns bei Gott für jede Person, die auf den Ruf des Heiligen Geistes reagiert hat und an dieser Reise teilgenommen hat. Mein Herz sehnt sich danach, an diesen Ort zurückzukehren und dort noch mehr zu dienen.“
Mittwoch, 16. Mai 2012
Der Tag, an dem sich Charles für ein Königreich entschied
2006 war ein schwieriges Jahr für Charles K. und seine Familie. Sein Vater war drei Jahre vorher gestorben und die Familie konnte die Schulgebühr für Charles nicht aufbringen.
Viele ihrer Verwandten wandten sich von ihnen ab. Wegen dieser Probleme fing Charles an, Alkohol zu trinken, zu rauchen und mit Mädchen zu schlafen. Er hörte auf in die Kirche zu gehen, weil er es als nur als Zeitverschwendung ansah. 2009 zog Charles nach Kabwe, Sambia, wo er sich einem Fußballteam anschloss, dass von OM Sambia geleitet wurde. Hier hatte er sich noch nicht für ein Leben mit Jesus Christus entschieden.
Vor jeder Trainingseinheit lasen die Trainer aus der Bibel vor und hielten eine Andacht, was Charles wieder näher zu Gott führte.
Ein Trainer namens Teddy nahm sich die Zeit, mit jedem Spieler Einzelgespräche zu führen und ermutigte sie, aus ihrem Leben zu erzählen. Charles berichtete Teddy von seinen Problemen und Teddy fragte ihn, ob er an Jesus Christus glaube. Charles antwortete: „Ja“. Teddy ermutigte ihn, dass wenn er an ihn glaube, Gott einen Weg für ihn bereithalte. Während eines Fußballturniers wurde das Team gebeten, Exemplare von Challenge (Herausforderung), einer christlichen Zeitung, zu verteilen. Als Charles sie verteilte, bemerkte er das Foto Kakás, eines brasilianischen Fußballspielers, auf der Sportseite. Auf seinem T-Shirt stand: „Ich gehöre zu Jesus”. Es berührte Charles und er erkannte, dass wenn dieser Fußballstar sein Leben Christus geben konnte, er das auch könne.
Sein Trainer lud ihn dazu ein, am Jüngerschaftstraining von OM Sambia teilzunehmen. Eine Einheit handelte von den zwei Königreichen – Gottes Königreich und das Königsreich des Teufels. Es forderte Charles heraus, weil ihm klar wurde, dass er mit seinen bisherigen Entscheidungen im Königreich des Teufels lebte. Er wusste, dass wenn er in Gottes Königreich leben wollte, er anfangen musste, den Weg Gottes zu gehen.
Charles betet jetzt, dass Gott ihm zeigt, wie er ihm dienen kann und ist viel damit beschäftigt, mit jungen Menschen in den örtlichen Gemeinden, den Schulen und Kirchen zu arbeiten. Danken Sie Gott dafür, dass er Charles‘ Herz berührt hat. Beten Sie, dass Charles die Pläne Gottes für sein Leben erkennt.
Freitag, 27. April 2012
Ohne Geld und mit sehr viel Glauben
- Ein Bericht von einer besonderen Europatour
„Wie wäre es, wenn wir einen Monat lang mit dem Zug durch Europa reisen würden und währenddessen den Menschen von Jesus erzählen?“ Diese kreative Idee hatten fünf Teilnehmer des Jüngerschaftstraining von OM Südafrika im vergangenen Jahr.
Und so verzichteten die fünf Männer für die nächsten Monate auf das Frühstück und trafen sich stattdessen zum Gebet. Es wurde ihnen klar, dass sie die Reise aus dem Glauben heraus machen wollten – sie würden ihre Bedürfnisse nur Gott sagen. Sie würden sich die Flug- und Zugtickets kaufen, aber bei allem anderen auf Gott allein vertrauen. Bei der Reisevorbereitung traf eines der Teammitglieder, der Südafrikaner Christo F., eine Frau in seiner Gemeinde. Sie steckte ihm einige Euros zu und sagte: „In Europa ist es hart!“.
Dieses Geschenk von einer Fremden, war das Erste, das das Team für die Reise erhielt und es ermutigte sie sehr. Als das Team in Europa angekommen war, verlief ihre Reiseroute per Zug durch 14 Länder, darunter auch Italien, Finnland, Belgien, Rumänien und Griechenland. Sie schliefen in Zügen, in Bahnhöfen und in Straßen, die nach Urin stanken. Aber auch in den Häusern von gastfreundlichen Menschen und einmal sogar in einem Hotel. Um mit ihrem wenigen Geld möglichst lange auszukommen, aßen sie oft nur Brot mit Bohnen und Ketchup. „Ja, es gab viele Entbehrungen, aber Gott war treu!“, erzählt Christo. „Wir fühlren uns so oft schlecht, waren müde und brauchten Ermutigung. Und Gott hielt immer etwas Besonderes für uns bereit.
Zum Beispiel als wir gegen Ende unserer Reise eine SMS von einem Freund erhielten, der uns mitteilte, dass er für uns ein Hotelzimmer in Griechenland gebucht und bezahlt hätte! Oder als wir in Finnland direkt neben der Straße einen Karton mit Kartoffeln, Gemüse und Fisch fanden. Die fünf jungen Männer saßen oft auf den Marktplätzen oder in Bahnhöfen und spielten mit der Gitarre Anbetungslieder. Das war eine gute Möglichkeit, um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Sie verteilten auch Bibeln und Neue Testamente in gedruckter Form oder als Tonträger. Eines Tages saßen sie vor einem McDonald’s und suchten nach einer Internetverbindung. Als sie im Netz waren, fand einer der Männer folgende E-Mail in seinem Postfach: „Ich habe heute besonders für gute Gespräche, billiges Essen und einen Schlafplatz gebetet.“ Das Team bemerkte, dass Gott die ersten beiden Dinge schon beantwortet hatte und der dritte Wunsch gerade erfüllt wurde: Eine Frau mit drei kleinen Kindern lief an ihnen vorbei und fragte: „Ihr seid auf der Durchreise, oder? Würdet ihr gerne in meinem Haus übernachten?“ Sie erfuhren, dass sie Mormonin ist und den Wunsch hatte, die jungen Männer einzuladen. Ein Abend mit tiefgründigen Gesprächen mit ihr und ihrem Ehemann folgte.
Während der Reise erfuhr das Team Gottes Treue und führte viele gute Gespräche. Sie beobachteten, dass Menschen auf ihren Zugreisen viel Zeit haben und die meisten ein offenes Ohr, einen umsichtigen hilfsbereiten Mann und sogar ein Gespräch über Gott schätzen. Manchmal war es für das Team auch schwierig, weil nicht jeder zuhören wollte, aber dann merkten sie auch wieder, dass Gott sie geschickt hatte, um ein bestimmtes Bedürfnis zu erfüllen stillen. Als sie die Grenze von Ungarn nach Rumänien überquerten, sahen sie wie Gott ihre Gebete erneut erhörte. Sie hatten im Voraus keine Zeit gehabt, Visa zu beantragen und wussten, dass sie ohne Visum eigentlich nicht nach Rumänien einreisen konnten. Aber trotzdem hatten sie den tiefen Wunsch, nach Rumänien zu gehen.
Als sie sich der Einwandererbehörde näherten, betete das Team, während andere Reisende sie beobachteten. Der Beamte nahm ihre Pässe entgegen und schaute sie an. Er rief einen Kollegen herbei, der einen Stempel bei sich trug und sprach in sein Funkgerät. 45 Minuten später bekamen sie ihre Pässe zurück – mit den Visastempeln versehen. Der Zug wartete und als das Team zurückkam, erschallten Jubelrufe von befreundeten Passagieren, die vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben erlebten, wie Gott Gebete erhört. Die meiste Zeit hatte das Team genug zu essen, doch an einem Tag hatten sie nichts mehr – sie mussten tatsächlich 28 Stunden ohne Essen auskommen! Doch fühlte das Team sich zu seiner eigenen Überraschung nicht hungrig. Ein weiteres Zeichen dafür, dass Gott mit ihnen war und für sie sorgte.
Dienstag, 10. April 2012
Das Herz eines Freiwilligen
Es war 1992 und ein Jahr nach dem Tode seines Vaters. Ivan war immer noch verletzt und zerbrochen. Als ihn ein Freund zum Gottesdienst einlud, hatte Ivan keine Ahnung davon, was Gott Großartiges in seinem Leben tun würde.
Am Ende des Gottesdienstes erzählten zwei Besatzungsmitglieder der Logos II, dass das Schiff bald Panama-City besuchen würde. Sie erklärten, dass das Schiff Leute aus der Region brauche, um als Freiwillige an Bord mitzuhelfen. Ivan war nie zuvor auf einem Schiff gewesen, war aber fasziniert und interessiert an dieser Gelegenheit. Innerhalb einer Woche wurde er als Freiwilliger im Hafen während des Schiffaufenthalts angenommen. Während seiner Zeit als Freiwilliger fand Ivan Heilung für sein zerbrochenes Herz und entdeckte ein neues Ziel für sein Leben.
Über die Jahre konnte Ivan durch seinen Dienst als örtlicher OM-Partner enge Kontakte mit den OM-Mitarbeitern von OM Panama knüpfen. Er diente als ein Freiwilliger und half dabei, OM bekannt und auf Mission aufmerksam zu machen. Als Lehrer ist Ivan davon begeistert, jungen Menschen in Panama-City mit der Guten Nachricht von Jesus Christus zu erreichen. „Ich glaube, Lehren ist eine gute Gelegenheit, um meine Schüler zu erreichen“, sagt Ivan.
Als die Ferien immer näher rückten, beschloss Ivan, seine freie Zeit auf anderem Wege zu nutzen. Er wollte drei Wochen lang als freiwilliger Helfer OM Panama unterstützen. Er verließ sein Zuhause in Panama-City und ging zur Zentrale von OM Panama, die auf der anderen Seite des Landes liegt. Seit er angekommen ist, hat er sich in viele Bereiche der Aufgaben eingebracht: Kochen, im örtlichen Gefängnis dienen, beim Übersetzen helfen und am Unterricht der Missionsschule teilzunehmen.
Ivan sagt, dass diese Zeit für ihn unvergesslich war: „Ich habe durch die verschiedenen Seminare gelernt, Gottes Stimme zu hören. Ich habe die Leidenschaft erfahren, die ein Mitarbeiter bei seiner Arbeit spüren kann. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, Zeit mit Gott zu haben und sich mit Menschen aus anderen Kulturen auszutauschen, die die gleiche Liebe und Leidenschaft für Gott haben. Es war ein Erlebnis, dass ich niemals vergessen werde.“
Freitag, 23. März 2012
Errettung im Nirgendwo
Für das Afrika Treck-Team war es nur ein Tankstopp auf dem Weg von Namibia nach Südafrika, ungefähr eine Stunde vor der Grenze zur Halbwüste der Kalahariregion. Aber für eine Person machte der kurze Aufenthalt einen ewigen Unterschied. Als der Bus anhielt, näherte sich ein obdachloser Mann der Gruppe: „Könnt ihr mir bitte helfen? Ich will kein Geld von euch ...“
Am Anfang ignorierte der Kolumbianer Carlos ihn und ging in das angrenzende Lebensmittelgeschäft. Samuel, aus den USA, hingegen fing an, sich mit dem Mann zu unterhalten. Kurz darauf kam Carlos aus dem Geschäft zurück und sah, wie sich Samuel mit dem Mann unterhielt und beteiligte sich auch an dem Gespräch. Carlos and Samuel erfuhren, dass der Mann Gerrit heißt und ursprünglich aus Namibia kommt. Er hatte zehn Jahre lang in einem südafrikanischen Gefängnis gesessen, weil er im betrunkenen Zustand mehrere Verbrechen begangen hatte. Obwohl er von Jesus erfahren hatte, war er rückfällig geworden und seine Familie hatte sich in dieser Zeit von ihm entfernt.
„Ihr seid anders“, sagte Gerrit zu Carlos und Samuel. „Kennt ihr Gott? Seid ihr Christen?” Carlos stellte eine Gegenfrage: „Kennst du Jesus?“ Sie beteten mit Gerrit, der Jesus um eine neue Chance bat. Sie schlugen Gerrit vor, sich nach einer Gemeinde umzusehen, um dort als Gegenleistung für seine Arbeit Nahrung und Unterkunft zu erhalten. „Ich erinnerte mich an eine Strophe aus einem alten südamerikanischen Lied: ‚Das Leben ist ewig in fünf Minuten … ‘“, sagte Carlos. „Als wir Gerrit an einem Ort trafen, an dem wir selbst es überhaupt nicht erwartet hätten, hat Gott das Tor zur Ewigkeit wieder einmal geöffnet.“
Montag, 12. März 2012
Matching Grant für Power Up-Projekt der Logos Hope
Entscheidende Arbeit an OMs Flaggschiff Logos Hope erhält rechtzeitig ein Angebot, um die benötigten 6,8 Millionen Euro bereitzustellen.
Manila, Philippinen: Durch die Großzügigkeit eines Partners der OM-Schiffsarbeit gibt es einen „Eins für Zwei“-Matching Grant von bis zu drei Millionen US-Dollar, der möglich gemacht werden konnte, um die Logos Hope in die Zukunft fahren zu lassen. Erst kürzlich wurde das dreijährige Jubiläum im aktiven Dienst gefeiert. Nun erfordert es bedeutende technische Arbeiten, um sicherzustellen, dass das Schiff weiterhin durchschnittlich einer Million Menschen im Jahr, die durch die Schiffsarbeit erreicht werden, Bildung, Hilfe und Hoffnung bringen kann.
OM Ships International begann seine Arbeit 1970 als Teil der weltweiten christlichen Schulungs- und Einsatzbewegung OM und ist dafür bekannt, Sach-, Fach- und christliche Bücher in Häfen anzubieten. Um die Ausführung dieser entscheidenden Arbeit ermöglichen zu können, werden über sechs Millionen Euro an finanziellen Mittel für das diesjährig geplante Trockendock und das Power Up Logos Hope-Projekt gebraucht. Dabei werden zwei Generatoren und die elektrische Schaltanlage 2013 auf dem Schiff ersetzt und ein Wärmerückgewinnungssystem installiert.
Mit effizienteren Maschinen und schrittweise reduzierten Treibstoffkosten wird erwartet, dass das Projekt schon in fünf bis zehn Jahren beglichen sein wird. Als eine gemeinnützige Arbeit, die sich auf die Unterstützung vieler Einzelner und Gruppen auf der ganzen Welt verlässt, hat OM Ships International in den 41 Jahren der Arbeit eine klare Geschichte vorzuweisen, in der Gott durch treue Versorgung und die unglaubliche Großzügigkeit vieler sichtbar ist. „Millionen von Leben sind verändert worden, weil Gott sich treu durch seine Leute versorgt hat und wir danken Gott für die Ermutigung durch diesen Matching Grant“, sagte der Geschäftsführer von OM Ships, Peter Nicoll. „Die Dringlichkeit der aktuellen Lage bringt uns ins Gebet, um weiterhin auf die treue Versorgung Gottes zu vertrauen.“
Seit dem Stapellauf 2009 in Dänemark ist die Logos Hope über 40 000 Seemeilen von Europa bis in die Karibik, nach Westafrika, das östliche Mittelmeer, die arabische Halbinsel, Indien, Sri Lanka, Malaysia und Singapur gefahren. Die Logos Hope besucht momentan die Philippinen. Nachdem ein ergebnisreicher Besuch in Cebu, bei dem viele Menschen durch Gottes Liebe verändert wurden, abgeschlossen worden ist, ist der schwimmende Buchladen gerade in Manila geöffnet. Von dort wird es weiter nach Subic Bay gehen, wo das Trockendock Mitte April stattfinden wird. Mit den sich schnell erhöhenden Kosten für das Trockendock ist der Bedarf für Spenden entscheidend. Der Matching Grant, der für zwei Euros einen weiteren dazugibt, kommt genau zum richtigen Zeitpunkt und gilt ab sofort für alle Spenden, die für die Arbeit im Trockendock oder das Power Up Logos Hope-Projekt bestimmt sind.
Die Herausforderung, die benötigten Mittel aufzubringen, ist keine Kleinigkeit. Aber der Matching Grant gibt eine neue Dynamik und es wird gehofft, dass 4,5 Millionen Euro aufgebracht werden können, um die gesamten 6,8 Millionen Euro bis Ende 2012 bereitstellen zu können. Die weltweite Wirkung der Logos Hope ist von der finanziellen Partnerschaft mit Einzelnen und Gemeinden abhängig.
Um sich an dieser besonderen Gelegenheit zu beteiligen, Menschenleben durch eine einzigartige Arbeit zu verändern, kontaktieren Sie Ihr örtliches OM-Büro oder geben sie online.
Für aktuelle oder weitere Informationen, den Fahrplan der Logos Hope und Möglichkeiten, Teil der Logos Hope zu sein, besuchen Sie www.omships.org.
Montag, 05. März 2012
Hoffnung kommt durch die Farbe Braun
Im OM-Jugendzentrum in Emmelord - in den Niederlanden - bietet das örtliche Team ein wöchentliches Treffen für Teenagermütter an. Das Team hat im Moment Kontakt mit sechs Mädchen, eine davon ist Lisa*. Kürzlich berichtete Lisa vor den anderen Teilnehmern, wie sie in den letzten Jahren auf der Suche nach Gott war und wie er ihre Gebete erhört hat.
Sie war sich bewusst, dass sie Gottes Hilfe brauchte. Eines Tages bat sie Gott, ihr ein bestimmtes Zeichen zu geben, um zu wissen, dass er ihr helfen würde.
Sie war gerade erst in ihr neues Zuhause gezogen und mochte die Wandfarbe des Bades nicht. Deshalb bat sie Gott um braune Farbe. Am nächsten Tag rief die OM-Mitarbeiterin Marijke Lisa an und fragte sie, ob sie Farbe benötige. Das Jugendzentrum war gerade umgestaltet worden und ein Farbeimer war übrig geblieben. „Wie ihr wahrscheinlich vermuten könnt, war es die Farbe Braun!“, rief Marijke aus. „Genau das, worum sie gebeten hatte!“ Eine Woche später nahm Lisa an einem Treffen im Jugendzentrum teil.
„Sie hat ihre ganze Geschichte über das Zeichen Gottes und ihre Suche über die letzten Jahre erzählt“, beschreibt Marijke. „Ich hatte die Möglichkeit, den Mädchen die Liebe Gottes aufzuzeigen, die er für die Mädchen und Lisa hat. Lisa hat mir gesagt, dass sie es nicht gewagt hätte, in das Jugendzentrum zu kommen, weil es in einem Kirchengebäude ist; sie fürchtete sich vor den Reaktionen der Christen“, fährt Marijke fort. „Ich habe ihr versichert, dass die Kirche mit Menschen gefüllt ist, die selbst herausgefunden haben, dass sie Sünder sind und falsche Dinge tun.“
Marijke lud Lisa zu einer Veranstaltung ein und Lisa kam. „Es war ein besonderer Abend mit Theater, Musik und einer verständlich erklärten Botschaft vom Evangelium.“ Lisa mochte das Programm so sehr, dass sie inzwischen wöchentlich kommt. Letzte Woche sendete Lisa eine SMS an Marijke, in der stand: „Ich habe mein ganze Leben lang nach Liebe gesucht. Ich habe jetzt entdeckt, dass es die Liebe Gottes ist, nach der ich gesucht habe. Vielleicht stimmen mir meine Eltern und Brüder nicht zu, aber jetzt habe ich es herausgefunden und habe nicht vor, meinen Glauben aufzugeben oder nicht mehr in die Kirche zu gehen!“
Danken und loben Sie Gott, dass er Lisas Gebete erhört hat! Bitte beten Sie, dass sie in ihrem Glauben wächst und starke Beziehungen mit anderen gläubigen Frauen aufbauen kann.
Freitag, 24. Februar 2012
Tattoos, Fußball und Jesus
Fußball ist ein sicherer Weg, um eine Beziehung zu ortsansässige Jungen aufzubauen. An einem Sonntagnachmittag entschied sich der OM-Mitarbeiter Rafael dazu, mit Romajungen Fußball zu spielen. „Nachdem ich dort eine Weile war, schlossen sich uns ein paar kleinere Jungen an“, erzählte Rafael. „Einer sah mein Tattoo und sagte: ‚Du hast schöne Tattoos. Was bedeuten sie?‘ Mit meinem wenigen Bosnisch versuchte ich ihm zu erklären, dass sie von Jesus erzählen.“
Rafael benutzte Bibelzitate, um die Bedeutung der Tattoos zu erklären, dass Jesus für uns gestorben und auferstanden ist. Schon bald war er von einigen Jungen umringt, die dem Gespräch zuhörten. „Sie erzählten mir, dass sie Muslime sind und dass sie Allah und den Islam lieben“, sagte Rafael. „Ich erzählte ihnen, dass ich verstand, was sie sagten und dass ich Jesus liebe und ihm nachfolge und uns das nicht davon abhalten sollte, Freunde zu sein.“ Sie wurden von dem Ruf anderer fußballspielender Jungen unterbrochen: „Spielt ihr Fußball oder unterhaltet ihr euch?“, fragten sie.
Einer der Jungen fragte Rafael, ob er Christ sei. Weil er wusste, wie das Wort „Christ“ unter den Muslimen in Bosnien verstanden wird, versuchte Rafael dem Jungen zu erklären, dass er nicht ein Christ ist, wie der Junge es verstand. „Ich wurde ermutigt, mit diesen Jungen zu reden und zu sehen, dass Gott sogar Tattoos inmitten eines Fußballspiels benutzen kann, um von seinem Sohn zu erzählen“, schließt Rafael.
Dienstag, 24. Januar 2012
Bergsteigerinnen besteigen den Kilimandscharo für die Freiheit
Vom 11. bis 16. Januar 2012 bestiegen 48 Frauen zwischen 18 und 73 Jahren den Kilimandscharo in Tansania mit der OM-Initiative ‚The Freedom Climb’ (Die Freiheits-Besteigung). Die Frauen wollen dadurch auf die weltweite Ungerechtigkeit Frauen und Kindern gegenüber aufmerksam machen.
„Jeder Schritt ist ein Glaubensschritt”, sagte Nancy Byrne, eine der Bergsteigerinnen am vierten Tag der Freiheits-Besteigung des Kilimandscharos. Nancy Byrnes Gefühle spiegelten auch die Gefühle vieler anderer Bergsteigerinnen wider.
Die Höhe verursachte bei vielen ein Krankheitsgefühl. Zwei Frauen mussten wegen der Kälte und anderen Problemen umkehren. Andere hatten mit Kopfweh und Übelkeit zu kämpfen. Trotzdem kamen am 15. Januar, nach fünf strapaziösen Tagen des Bergsteigens, 44 der 48 Frauen auf dem Gillmans Point an (5681 m). Mehrere Frauen entschieden sich, wegen der schwierigen Bedingungen, gegen einen letzten Aufstieg. Doch 28 der Frauen erklommen den höchsten Gipfel des Kilimandscharos (5895 m), der passenderweise Uhuru Peak heißt (‚Uhuru’ ist Swahili und bedeutet ‚Freiheit’).
Die Gruppe, die auf den Gipfel ging, zog um Mitternacht los. Nach neun Stunden Wanderung mit Taschenlampen in der Dunkelheit erreichte sie den Gipfel, obwohl ein paar Frauen der Gruppe, wie sie sagen, die letzten Schritte mitgezogen werden mussten. „Es war die härteste psychische und körperliche Herausforderung meines Lebens“, berichtet Cheryl Weber, eine der Frauen. „Ich fühle mich ausgepowert, aber die Erfahrung, es auf den Uhuru Peak geschafft zu haben, war absolut unbeschreiblich! Ich werde die Erinnerung schätzen, wenn ich mich wieder erholt habe!“
Viele der Frauen, die den Kilimandscharo bestiegen haben, weinten Tränen der Freude. Sie waren nicht nur glücklich darüber, weil sie die schwierigen Bedingungen überstanden hatten, sondern sich auch symbolisch für die Freiheit von Millionen von Frauen und Kindern in der Welt, die in Sklaverei und Unterdrückung leben, eingesetzt hatten.
Durch die Aktion hoffen die Bergsteigerinnen, durch verschiedene OM-Projekte weltweit 10.000 Frauen und Kindern durch Bildung, Finanzierung von Kleinstunternehmen und das Erlernen von neuen Fähigkeiten aus der Armut und Sklaverei befreien zu können. Unter anderem werden OM-Projekte in Indien, Kambodscha, Ghana, Sambia, Nepal, auf dem Balkan und in weiteren Ländern unterstützt.
Weitere Informationen zu ‚The Freedom Climb’ in Englisch gibt es unter www.thefreedomclimb.net
Mittwoch, 18. Januar 2012
Mehr als Fußball
Igor Vozian, ein Kirchenmitglied in Chisinau, ist gleichzeitig Trainer einer Fußballmannschaft. Auch dieses Jahr nahm seine Mannschaft wieder an einem jährlich stattfindenden Fußballturnier von OM Moldawien teil. „Schon als Kind habe ich den Fußball geliebt und ich habe es immer genossen, wenn ich gespielt habe“, berichtet Igor. „Aber jetzt bin ich sogar noch ein bisschen glücklicher, weil ich es als Mittel/Werkzeug benutzen kann, Gottes Königreich weiterzugeben.
Ich treffe mich seit eineinhalb Jahren wöchentlich mit den diesen Jungen. Die meisten von ihnen sind aus sozial schwachen Familien, die Halbwaise oder alkoholkranke Eltern haben. Wenn wir uns zum Training treffen und ich ihr Lächeln und ihre Freude beim Fußball sehe, werde ich jedes Mal ermutigt.
Ich erinnere mich, als wir das erste Mal am Turnier von OM Moldawien teilnahmen und wir nicht richtig mithalten konnten. Meine Jungs haben jedes Spiel verloren und waren richtig traurig, aber für mich war es eine Gelegenheit, sie besser kennenzulernen und so verstanden sie, dass sie eine positive Einstellung im Training haben müssen, wenn sie sich verbessern wollen. Seit damals hat sich viel verändert. Beim letzten Turnier vor Kurzem wurde unsere Mannschaft als Favorit eingestuft. Es war immer noch schwierig aber wir haben es geschafft, das Turnier zu gewinnen.
Es war für die Kinder der erste Pokal, den sie gewannen und die erste große Freude für sie. Nach dem Turnier habe ich die Kinder zur Siegesfeier in die Kirche eingeladen. Wir haben uns Bilder vom ersten Training bis zur Gegenwart, dem Turniergewinn, angeschaut. Die Kirchenjugend hatte außerdem ein Programm mit Snacks und Spielen vorbereitet. Danach sind die Jungen nach Hause gegangen, um ihre Freude mit ihren Familien zu teilen, aber für mich ist die größte Freude, dass diese jungen Leute beim Turnier vom Plan Gottes der Erlösung für ihr Leben gehört haben. Ich glaube, dass Gott treu sein wird.“
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Jesus auf dem Eingangstor
Wie kann man mit seinen neuen Nachbarn in Kontakt treten? OM Chile hatte eine kreative Idee, als sie vor drei Monaten in ihre neue Basis in der Hauptstadt Santiago einzogen. Die Teilnehmer des intensiven Trainingsprogramms berieten, wie sie OM Chile in diesem Gebiet bekanntmachen und ihre Dienste an den Nachbarn beginnen könnten.
Sie hatten eine Idee, die das Eingangstor miteinbezog. Die Gruppe nahm die Maße des Tores und gestaltete ein Bild, das Gottes Liebe in verschiedenen Sprachen verkündete. Als das Bild getrocknet war, unterteilten sie es in Streifen. Die Idee war, das Bild an die Seite der Torpfosten zu kleben.
Von vorne ist das Bild so nicht sichtbar, erst für Fußgänger oder Autofahrer , die sich nähern, erscheint das Bild plötzlich. Die Teilnehmer beteten, dass das Eingangstor eine Wirkung im Leben der Menschen zeigt. Sie beteten dafür, dass durch das Bild Gespräche mit Nachbarn und Passanten entstehen würden – Gespräche, die es erlauben würden, OM Chile und Gottes Liebe für jedermann zu erklären. Das erste Bild war ein großer Erfolg.
Es war ein Versuch, um zu sehen, ob das Bild sich gut auf dem Tor abbildete, der Kleber halten und das Bild hängen bleiben würde. Es funktionierte! Seitdem das Bild an seinem Ort war, hat Gott die Gebete der Teilnehmer erhört: Vorbeilaufende Menschen hielten an und sprachen mit dem Team. Zurzeit zeigt das Tor die Botschaft: „Jesus macht dich frei“.
Beten Sie dafür, dass das Tor weiterhin seinen Dienst unter Nachbarn leisten kann und dass es eine Wirkung bei den Menschen hat, sowohl durch die Botschaft des Bildes, als auch durch die Gespräche und Gebete mit dem OM-Team.
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Auf den Kilimandscharo für Freiheit und Gerechtigkeit
Vom 11. bis 16. Januar 2012 werden 46 Frauen aus der ganzen Welt bei der OM-Initiative „Freedom Climb 2012“ (Freiheits-Besteigung 2012) teilnehmen.
Gemeinsam werden sie auf den höchsten Berg Afrikas, den Kilimandscharo, klettern, um Bewusstsein, Gebete und Finanzen für versklavte, unterdrückte und ausgebeutete Frauen und Kinder sowie Opfer von Menschenhandel zu wecken. Unter den Frauen ist auch Regine Hüttner, deutsche Mitarbeiterin bei OM Kanada. Sie klettert auf den Kilimandscharo, um darauf aufmerksam zu machen, dass Armut und Sklaverei hier in unserer Welt, mitten unter uns geschehen.
Zurzeit leben weltweit mehr Menschen in Sklaverei als jemals zuvor und Länder wie Deutschland oder Kanada sind zunehmend davon betroffen. Durch die Besteigung sollen OM-Projekte unter anderem in Indien, Kambodscha, Ghana, Nepal, Sambia, Costa Rica und dem Balkan gefördert werden, die sich gegen Armut und Sklaverei einsetzen.
Montag, 12. Dezember 2011
Gott hat einen guten Plan
Laura M. aus Deutschland war gerade auf dem Weg zum Unterricht im Nahen Osten, als sie ihren Zug verpasste. Sie ärgerte sich sehr und musste den nächste Zug nehmen, der aber einen technischen Defekt hatte. Sie wusste, dass sie so mindestens eine Stunde zu spät zum Unterricht kommen würde. Sie fragte Gott, warum so etwas nur passiere, vertraute aber darauf, dass er einen Plan hätte.
Als sie drei ältere deutsch sprechende Menschen neben sich entdeckte, wollte sie nicht mit ihnen sprechen, weil sie sich immer noch ärgerte. Als sie dann aber von einem der drei Deutschen angesprochen wurde, wusste sie, dass das Gottes Plan war.
Sie erzählte ihnen, warum sie im Land ist und erwähnte dabei auch ihre Beziehung zu Gott. Es entwickelte sich ein interessantes Gespräch und am Ende war es für Laura gar nicht so schlimm, so spät zum Unterricht zu kommen. Das zeigte Laura, dass man immer bereit dazu sein wollte, auf Gottes Stimme zu hören, denn er hat einen guten Plan.
Donnerstag, 01. Dezember 2011
Flut in Thailand
Die anhaltende Flut in Thailand, vor allem in Bangkok, ist immer noch in den Medien präsent.
Die östlichen, westlichen und nördlichen Teile Bangkoks sind durch den Monsunregen immer noch überschwemmt. Auch Erdrutsche stellen eine Gefahr dar. Erfreulich ist, dass der Wasserstand gesunken ist. Die Bezirke nahe des internationalen Flughafens und der Innenstadt sind trocken, sodass der Verkehr dort wieder normal verläuft.
Die schlimmste Flut seit 50 Jahren in Thailand hat mindestens 50 Kirchengebäude beschädigt oder zerstört. Die restlichen Gemeinden, wie zum Beispiel die von OM gegründete / unterstützte Gemeinde Bangmot wurden zum Flutopfer-Zentrum, um dort Essen zu verteilen und ein Aids-Hilfsprogramm zu starten. OM Thailand verteilt dort Essen und unterstützt andere Gemeinden finanziell, die Notunterkünfte eingerichtet haben.
OM Thailand bereitet sich darauf vor, Aufbauhilfe zu leisten, wenn das Wasser abgelaufen ist. Es ist keine Naturkatastrophe; es ist eine von Menschen verursachte und die Dauer der Flut hängt davon ab, ob die Regierung das Wasser der Dämme freisetzt, sodass die Flut bis zum Ende des Jahres anhalten könnte. Die Christen in Thailand wurden von Einheimischen angesprochen, ob sie durch das Organisieren von Rettungsbooten, Benzin, Nahrung und Medizin nicht helfen könnten.
Bitte beten Sie für OM Thailand, dass das Team Weisheit während der Fluthilfe hat und es Einheit unter den Thai gibt.
Donnerstag, 24. November 2011
Ein Brief von George Verwer zum Mission-Net-Kongress
Liebe Freunde und Beter in ganz Europa,
ich grüße euch im Namen Jesu. Meine Frau Drena und ich leben jetzt schon 50 Jahre in Europa. Wir hatten das Vorrecht, in fast jedem Land Europas zu predigen und Gott zu dienen.
Wir haben uns besonders mit Bibelschulen und Studentengruppen auf den Universitäten, wie „The Christian Union“ in Großbritannien, verbunden gefühlt, wo wir seit 49 Jahren leben. Als wir im September 1960 in Europa anfingen, lebten wir zuerst in Spanien. Jahrzehntelang hatten wir in ganz Europa Missionskongresse als Teil der TEMA-Bewegung. Ich predigte auf vielen von ihnen, normalerweise im Geburtsland meines Vaters, den Niederlanden. Als keine Missionskongresse mehr stattfanden, war es ein trauriger Tag für viele von uns, aber wir danken dem Herrn für die Europäische Evangelische Allianz und andere Organisationen, die mit einer ähnlichen Veranstaltung namens „Mission-Net“ die Missionskongresse wieder aufleben lassen. Mission-Net wird dieses Jahr direkt nach Weihnachten stattfinden.
Ich glaube von ganzem Herzen, dass diese Veranstaltung eine der wichtigsten christlichen Veranstaltungen in ganz Europa ist und möchte jeden Leser dieses Briefes dringend bitten, sich an diesem Event auf die eine oder andere Weise zu beteiligen. Ich freue mich dort zu sein und von dem erzählen zu dürfen, was Gott mir aufs Herz gelegt hat. In Nordamerika gibt es jedes dritte Jahr das große Studentenmissionen-Event namens „Urbana“ (es findet dieses Jahr in St. Louis statt), das durch seine mehr als 15 000 Teilnehmer sehr berühmt geworden ist.
MISSION-NET IST IN GEWISSER WEISE DAS URBANA EUROPAS.
Wir müssen Mission-Net in unseren Gebeten und Gaben an erste Stelle setzen und du solltest versuchen, dort zu sein. Die Gemeinden sollten dafür mobil machen, um jungen Leuten zu helfen (es ist nicht nur für Studenten) dort zu sein. Die globalen Herausforderungen für Missionare sind nach wie vor groß. Schauen Sie auf meiner Webseite georgeverwer.com nach, dann werden Sie sehen, dass es eine Liste von mehr als 40 Ländern gibt, die weniger als ein Prozent an bekennenden Christen haben wie an meinem Wohnort, London,– und London ist auch hoffnungsloses Missionsfeld.
Debbie Meroffs brilliantes neues Buch „Europe – Restoring Hope“ (Europa – Hoffnung wecken) wird bei Mission-Net vorgestellt ebenso wie „Operation World“ und andere Ressourcen. Es werden sehr viele Hilfs- und Missionswerke dabei sein und Tausende Menschen werden erwartet. Europäische Missionare werden so dringend wie noch nie in der Geschichte gebraucht, egal ob auf der anderen Straßenseite oder am Ende der Welt. Wir machen einen großen Fehler, wenn wir denken, dieser Kongress wäre nur für eine gewisse Art von Christen, die ein besonderes Interesse an Mission haben. Nein! mission-net ist für jeden Christen, der an Gott und sein Wort glaubt.
Ich habe noch niemals vorher so einen Brief geschrieben. Ich hoffe, er wird zu meinen Freunden hinausgehen, aber auch zu Menschen in ganz Europa, die ich jetzt noch nicht kenne. Bitte kopieren Sie diesen Brief und leiten Sie ihn an andere weiter. Wenn Sie eine Webseite haben, fühlen Sie sich frei, ihn dort einzusetzen. Wir hoffen er wird in vielen Sprachen bekannt. Ich freue mich, Sie am Ende dieses großartigen Jahres bei Mission-Net in Erfurt zu treffen.
Lasst uns viel dafür beten, und auch dafür, dass Jesus bekannt gemacht wird.
Ihr
Dr. George Verwer
Gründer und ehemaliger Internationaler Direktor von OM
Mehr Infos über Mission-Net finden Sie auf der Internetseite, oder im Infoflyer.
Freitag, 11. November 2011
Den Teufelskreis durchbrechen
„Ich bin eine Tante, weißt du?“, verkündet die achtjährige Tania aua Argentinien und sieht OM-Mitarbeiterin Sharayah ernst an. „Ich habe drei Nichten und Neffen. Einer von ihnen wurde letzten Dienstag geboren.“
Jeden Mittwoch ist Sharayah bei einem OM-Teammitglied zum Abendessen eingeladen. Tania, die Nachbarstochter, ist auch mit eingeladen. Oft gehen die beiden davor zusammen Essen einkaufen, was Sharayah die Möglichkeit gibt, ein Gespräch zu eröffnen. „Während dieser wöchentlichen Spaziergänge habe ich ihre Lebensgeschichte erfahren“, teilt uns Sharayah mit, die erfahren hat, dass Tania die Tochter einer ehemaligen Prostituierten ist, die jetzt an AIDS leidet. Tanias Neffen und Nichten sind die Kinder ihrer jugendlichen Geschwister, die sehr wahrscheinlich im gleichen Teufelskreis des Lebens hängen bleiben werden wie ihre Mutter: Man bekommt sehr früh Kinder und kann die Gelegenheiten, seine Träume zu erfüllen, nicht nutzen.
Tania aber geht mit ihrer Nachbarin zur Kirche und kennt nun Gott. Sie hat jetzt neue Hoffnung, dass sie nicht in die Fußstapfen ihrer Mutter und ihrer Geschwister treten muss.
Bitte beten Sie für Tania und andere Kinder wie sie. Beten Sie, dass Tania in ihrer Beziehung mit Gott wächst und sie ihre Hoffnung mit ihrer Familie teilen kann.
Montag, 07. November 2011
Hilfe für die Erdbebenopfer in der Türkei
Am Sonntag, den 23. Oktober 2011 erschütterte ein Erdbeben mit der Stärke 7,2 auf der Richterskala die Provinz Van im Osten der Türkei. Während die Zahl der Todesopfer auf 570 stieg, was relativ niedrig für ein Erdbeben dieser Stärke ist, sind viele entlegene Dörfer noch nicht abgesucht worden. Die türkische christliche Gemeinde hat wertvolle Erfahrungen während des Izmit-Erdbebens 1999 gesammelt und nun gab es eine fast sofortige Reaktion, um zu helfen. Es gib sowohl eine kleine türkische als auch eine kleine iranische Gemeinschaft in der betroffenen Erdbebenregion. Das Gebäude, dass sie sich teilen, wurde trotz einigen Beschädigungen zu ein Hilfszentrum umfunktioniert. OM-Mitarbeiter helfen derzeit mit, heißes Essen, Zelte, Decken und Kleidung für die Erdbebenopfer bereitzustellen.
Bitte beten Sie für folgende Anliegen:
1. Wie es bei Katastrophen üblich ist, herrscht viel Verwirrung. Beten Sie für eine gute Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern verschiedener christlicher Gemeinden und dass ihre Beziehungen zueinander ein Vorbild für andere sind. Beten Sie für Möglichkeiten, den Menschen Hoffnung zu bringen.
2. Beten Sie für iranische Christen, die füreinander sorgen, aber es nicht gewohnt sind, Türken zu helfen. Es wäre wunderbar, wenn die momentane Situation dies ändern würde.
3. Viele Schulen wurden stark beschädigt. In einer Schule kam über die Hälfte der Lehrerschaft um. Beten Sie für die traumatisierten Kinder.
Bitte unterstützen Sie diese Hilfeleistungen unter dem Kennwort „Erdbebenhilfe Türkei“ auf folgendes Konto von OM Deutschland: 507 245, BLZ: 520 604 10, Ev. Kreditgenossenschaft Kassel
Vielen Dank für Ihre Gebete und Hilfe!
Freitag, 28. Oktober 2011
Örtliche Kirche und OM richten erfolgreiche Veranstaltung für Kinder aus
Eine örtliche Kirchengemeinde in Villa Giardino, die sich in den Bergen von Córdoba, Argentinien, befindet, organisierte eine Veranstaltung für Kinder auf dem Marktplatz. Sie fragte OM in Córdoba an, um ihnen zu helfen. Indem sie die Veranstaltung in Schulen, durch das örtliche Radio und im Fernsehen bekannt machten, erhofften sie sich, die Botschaft von Christus denen weiterzusagen, die sich in beim Betreten einer Kirche nicht wohlfühlen könnten.
Die Sonne schien den ganzen Tag der Veranstaltung über strahlend. Die Kinder kamen grüppchenweise an und brachten ihre Familien mit. Sie waren bereit für die Aktionen und nahmen am Spiel teil, das das OM-Team vorbereitet hatte und welches aufzeigte, wie Jesus unser Leben völlig verändern kann. Ein Pastor bemerkte später: „Die meisten Erwachsenen, die dabei waren, leben in der Nachbarschaft der Kirche und hatte sie noch nie betreten! Viele sind nun in den folgenden Wochen gekommen.“
Nach der Veranstaltung rief Ana Maria, ein Gemeindemitglied, das OM-Team an, um ihm zu sagen, dass viele Eltern, die zur Veranstaltung gekommen waren, von der großartigen Arbeit überrascht gewesen wären, die jeder geleistet habe,.„Vielen herzlichen Dank für das Kommen,“ sagte sie.
Loben Sie Gott dafür, dass die Menschen jetzt die Gemeinde besuchen, nachdem sie während des Einsatzes von Christus gehört haben. Bitte beten Sie für das Wachsen der Gemeinde in Villa Giardino. Beten Sie auch für den Dienst des OM-Teams in Córdoba.
Montag, 17. Oktober 2011
Hoffnung teilen mit örtlichen Händlern
Im Juli hatte ein 15-köpfiges Team des diesjährigen Transform-Einsatzes in der Region des Schwarzen Meeres in der Türkei viele interessante Gelegenheiten, die wahre Hoffnung in Jesus Christus mit örtlichen Händlern zu teilen. Ein Mann, Ali, wollte mehr Geld für das Essen des Teams, als es auf einem Schild außerhalb seines Fisch- und Meeresfrüchterestaurants beworben wurde. Als das Team sich beschwerte, lud er sie freundlich in sein Bootshaus am Strand ein und nahm sie mit seinem Fischerboot hinaus aufs Meer.
„Was für eine gute Gelegenheit, um Geschichten von Jesus und seinen fischenden Jüngern zu erzählen, wie sie die Netze auf der anderen Seite des Bootes auswarfen und einen großen Fang machten,“ sagte einer der Teilnehmer.
Bei einem Zeitungshändler traf das Team einen anderer Mann namens Mustafa. Als er erkannte, dass sie Ausländer waren, war es ihm ein Anliegen, ihrer Botschaft zuzuhören. Das Team erzählte, weil Jesus ohne Sünde war, ist er der einzige, der unsere Sünden wegnehmen kann. Mustafa wollte in der Bibel die Stelle sehen, in der es heißt, dass unsere Sünden weggenommen sind. Ein Teilnehmer hatte einen Bibelvers bereit: „In meiner stillen Zeit am Morgen hatte mir Gott den Vers aus 2. Korinther 5,17 gegeben, der sagt:
‚Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!‘“
Bitte beten Sie für Ali, Mustafa und andere wie sie, die im Sommer von der Guten Nachricht von Christus gehört haben.
Dienstag, 11. Oktober 2011
Jonathan McRostie - Ein Nachruf von George Verwer
Wir haben soeben die Nachricht erhalten, dass unser geliebter Bruder, Freund und eine der am längsten dienenden Personen unserer OM-Gemeinschaft, Jonathan McRostie, am 25.9.2011 heimgegangen ist. Seinen Töchtern Grace und Damaris war es möglich, mit seiner Ehefrau Margit seinem Abschiedsmoment im Krankenhaus in Brüssel beizuwohnen.
Nathanael kam noch rechtzeitig dazu, als sein Vater zwar noch im Krankenhausbett lag, aber tatsächlich nicht mehr wirklich da war. Jonathan war schon seit einigen Tagen im Krankenhaus gewesen und Margit war oft mit ihm dort. Er war seit einiger Zeit krank gewesen und in gewisser Weise waren wir schon darauf vorbereitet, aber andererseits ist man nie dafür bereit und wir werden ihn sehr vermissen.
Jonathan war schon im vierten Studienjahr und ein Leiter, als ich mein Studium im Januar 1958 im Moody College begann.
Er war beauftragt worden mich zu treffen und schon kurze Zeit später wussten wir, was Gott für uns vorgesehen hatte! (Kommendes Osterfest hätten wir 50 Jahre lang zusammengearbeitet!) Wir lernten uns während unserer Zeit am Moody College nicht besonders gut kennen, weil er schon bald auf das Wheaton College wechselte, um seinen Abschluss zu machen und weiter zu studieren. 1959 ging er mit uns nach Mexiko, woraufhin er beschloss, sich mir anzuschließen und mir am Anfang von OM in Europa auszuhelfen. Er plante, mir ein Jahr lang zu helfen und blieb ein Leben lang! Wo kann ich Worte dafür finden, um das auszudrücken, was bei diesem treuen Freund und Diener des Herrn in meinem Herz vorgeht?
Jonathan wurde am elften März 1938 in Bamako, Mali, als Kind eines Missionarsehepaars geboren. Er hat noch eine Schwester Jean und einen Bruder Gordon. Er wuchs in Mali auf und besuchte ein Internat in Guinea (Conakry). 1954 zog er nach Kansas, um seine letzten zwei Jahre der High-School abzuschließen. Dann ging er für drei Jahre auf das Moody Bible Institute, gefolgt von zwei Jahren auf dem Wheaton College für seinen Bachelor-Abschluss in Soziologie.
Ich hatte einen schweizerischen Bruder, Konrad Sonderegger, für die Leitung der Arbeit in Europa angefragt, sobald ich nach Indien aufbrach. Aber schon kurze Zeit später war klar, dass Jonathan der Mann war, der diese strategische Rolle ausfüllen würde. Er war für kurze Zeit im Vereinigten Königreich ansässig und zog dann nach Belgien.
Er traf dort Margit, eine sehr engagierte Frau aus Deutschland, und sie heirateten in Brüssel am 27. April 1968. Sie bekamen drei Kinder: Grace, Nathanael und Damaris. Sie dienten OM meistens von Belgien aus, aber auch in Italien (1972 – 74) und machten daraufhin 1980 – 81 einen sechsmonatigen Kurzaufenthalt in Senegal.
1982 wurde Jonathan durch einen schrecklichen Autounfall in Spanien ernsthaft verletzt und querschnittsgelähmt. Es ist kaum zu glauben, dass er fast 30 Jahre lang von seinem Rollstuhl aus tätig war. Es konnte ihn nicht davon abhalten, dem Herrn sowohl bei OM als auch in der örtlichen Gemeinde zu dienen. Er war gewissenhaft bei seinem Dienst bei OM und dem Team in Zaventem, Belgien, wo er seit Beginn des Zentrums dort mit eingebunden war.
Es war leicht mit Jonathan zusammenzuarbeiten. Ich erinnere mich daran, wie ich ihn 1972 fragte, ob er ungefähr ein Jahr lang in Italien verbringen würde, um die Arbeit dort aufzubauen, und schon bald zog er los und lebte dort. Gott benutzte ihn auf bemerkenswerte Weise und an dem Ort, an dem er eine andere Sprache lernen würde (er lernte Französisch und predigte auch auf Französisch).
Jonathan hatte einen großartigen Predigt- und Lehrdienst. Er reiste auch weiterhin und nahm an Sitzungen teil, obwohl er die Gesamtleitung in Europa schon in den späten 1980-er Jahren abgegeben hatte. Er war auch Teil unserer International Executive Group, während ihrer Anfangsjahre.
Er wurde in Belgien sehr geschätzt, was nicht nur mit seiner Leiterschaft in OM zusammenhing, sondern auch mit seinem Engagement bei der örtlichen Kirche Assemblée Protestante Evangélique du Heysel in Brüssel, wo er seit 1981 als Ältester diente. Außerdem war Jonathan ein Gründungsmitglied und Leiter des European Disability Network (Europäisches Behinderten Netzwerk), das in den frühen 1990-ern ins Leben gerufen wurde.
Abschließend möchte ich ein paar Worte nennen, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an unseren lieben Bruder, Freund und Mitarbeiter denke: Leidenschaft, Liebe, Treue, Disziplin, Vision, Beharrlichkeit, Vergebung, Ehrlichkeit und vieles mehr. Er liebte Jesus und er liebte die Menschen und wollte die ganze Welt mit der Guten Nachricht erreichen.
Ich werde nicht mehr sagen, denn wir könnten ein ganzes Buch füllen.
Lasst uns an die McRostie-Familie im Gebet denken.
Donnerstag, 06. Oktober 2011


