Neuigkeiten
Einer aus einer Million!
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Es war ein Meilenstein für die Logos Hope, als der einmillionste Besucher letzte Woche, am Mittwoch, 18. August um 13:00 Uhr Ortszeit, in Monrovia, Liberia die Gangway heraufkam. Francis Mulbaha ist Universitätsstudent und kommt direkt aus Monrovia. Schiffsdirektor Gian Walser (Schweiz) und Kapitän Dirk Colenbrander (Niederlande) begrüßten ihn an Bord. Herr Mulbaha reagierte begeistert, fast überwältigt von all dieser Aufmerksamkeit, die ihm entgegengebracht wurde. Er hatte über das Radio von dem Schiffbesuch gehört und war nun gespannt herauszufinden, ob er Bücher für sein Studium und seine Familie finden würde. Zu diesem besonderen Anlass bekam Herr Mulbaha ein Büchergeschenk sowie einen Rabatt-Gutschein für den Buchladen an Bord überreicht.
„Eine Million Besucher sind ein wundervolles Zeugnis von Gottes Gnade und Treue“, nahm der Geschäftsführer der OM-Schiffsarbeit, Peter Nicoll, dazu Stellung. „Es ist unser Privileg und eine große Verantwortung, dass wir in den vergangenen 18 Monaten so viele Menschen an Bord begrüßen durften. Im Leben von Vielen konnten wir eine Veränderung miterleben. Dies ist nur durch die Treue der Partner rund um die Welt möglich. Sie unterstützen diese Arbeit finanziell und im Gebet.”
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Nur einige Tage zuvor hatte die Logos Hope das Vorrecht, die Präsidentin der Republik Liberia, Ihre Exzellenz Ellen Johnson Sirleaf, an Bord willkommen zu heißen. „Bildung ist die eine Sache, die jede Person, jede Gruppe und jede Nation voranbringt”, erklärte Ihre Exzellenz. „Wenn Sie also hierher kommen und uns diese Bücher bringen, tragen Sie eine ganze Menge zu unserem Wiederaufbau bei.“ Nach einem kurzen Willkommensprogramm mischte sie sich unter die Besucher auf dem Besucher-Erlebnisdeck. Ihre besondere Aufmerksamkeit widmete sie den jungen Besuchern. Das Herz der Präsidentin schlägt für Kinder, Bücher und Bildung. Sie drückte ihre Dankbarkeit über den Besuch der Logos Hope in Liberia aus – ein Land, das sich noch immer von den Auswirkungen des Bürgerkriegs erholt.
Neben dem Verkauf von qualitativ hochwertiger Bildungs- und christlicher Literatur finden an Bord Veranstaltungen statt. Während des gesamten Besuchs in Liberia beteiligen sich Teams der Logos Hope an Entwicklungsprojekten im Land, darunter sind Bauprojekte sowie die Durchführung von medizinischen und zahnmedizinischen Ambulanzen. Herr Mulhaba war gemeinsam mit seinem Bruder gekommen, der sich eine Zahnbehandlung erhofft hatte. Von der Logos Hope konnte er direkt zur zehn Minuten entfernten Klinik gehen, um sich von Schiffsmitarbeitern behandeln zu lassen.
Liberia ist das dritte Land nach Sierra Leone und Ghana, das die Logos Hope auf ihrer Westafrika-Tour anfährt. In Sierra Leone wurden in ländlichen Regionen mithilfe von Buchspenden der Logos Hope und in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Postdienst Bibliotheken gegründet. An Bord wurde eine Schulung für Bibliothekare durchgeführt. Damit wird gewährleistet, dass die neu gegründeten Bibiliotheken gut geführt werden. Für viele Jahre sollen sie Zugang zu lebensverändernder Literatur ermöglichen. In Kooperation mit der internationalen Organisation ‚A Call to Business‘ (Ein Ruf ins Wirtschaftsleben) wurden Seminare abgehalten. Die Teilnehmer lernten, ein kleines Unternehmen zu gründen und dieses unter dem Gesichtspunkt christlicher Werte und Prinzipien zu führen.
Während dem Besuch in Takoradi, Ghana, erreichte die Logos Hope einen neuen Tagesbesucherrekord. Am letzten Wochenende im Hafen kamen samstags 12.028 Besucher an Bord. Das Interesse an christlicher Literatur war immens. Durchschnittlich wurde alle 52 Sekunden eine Bibel gekauft, solange das Schiff geöffnet war. Jeder Besucher hatte die Möglichkeit, von Gottes Liebe zu hören. Viele nahmen die Gute Nachricht an und ihr Leben wurde für die Ewigkeit verändert.
Seit der Inbetriebnahme der Logos Hope im Februar 2009 besuchte das Schiff 29 Häfen in 30 Ländern Europas, der Karibik und West-Afrikas und brachte Bildung, Hilfe und Hoffnung. Durch den Buchladen wurden bereits über zwei Millionen Bildungs- und christliche Bücher weitergegeben.
Für aktuelle Neuigkeiten und weitere Informationen, einschließlich des Schifffahrplans, besuchen Sie www.omships.org (englisch). Um die laufende Arbeit der Logos Hope zu unterstützen, können Sie sich hier informieren.
Ken Miller
Abteilungsleiter der Öffentlichkeitsarbeit
OM Ships International
Mittwoch, 25. August 2010
OM weitet Hilfsleistungen in Pakistan aus
„Es ist sehr schwierig die qualvollen Geschichten der Menschen in Worte zu fassen“ , erklärte einer der Teamleiter von OM Pakistan. Im Land spitzt sich die Situation zu. Die beiden OM-Teams leisten weiterhin lebensrettende Akuthilfe. Dabei stellte das Team in der Stadt Nowshera (Norden) fest, dass es vielen Familien nicht möglich ist, selbst Essen zu kochen. Mit der Flut haben sie ihr Hab und Gut verloren, das Brennholz ist zu feucht. Seitdem verteilt das Team zusätzlich zu den Nahrungsmittelpakten gekochte Mahlzeiten.
In Sindh (Süden) wird es zunehmend schwieriger, Nahrungsmittel zu erwerben. Die Wassermassen haben den Großteil der Lebensmittelvorräte in der Nachbarstadt zerstört. Dazu kommt, dass viele Straßen und Brücken mit den Fluten davongespült wurden. Dadurch besteht auch nicht die Möglichkeit zum Einkauf in eine andere Stadt zu fahren. Die Vorräte des Teams nehmen rasch ab. Wenn das Team nicht bald Essen kaufen kann, wird es die Verteilung der Nahrungsmittel einstellen müssen.
Neben der Hilfe durch Nahrungsmittel geben die Teams essentielle Hilfsgüter wie Kleidung, Zelte und Hygieneartikel weiter. Als ein Familienvater ein Zelt für seine obdachlose Familie erhielt, rief er aus: „Hier sind meine zwei kleinen Töchter. Mit ihnen unter freiem Himmel zu schlafen, war ein großes Problem für unsere Familie. Ich bin dankbar für diese zeitgerechte Hilfe. Es war wirklich eine gefährliche Situation, um die Sicherheit meiner Töchter zu gewährleisten!“
Das OM-Team in Sindh arbeitet inzwischen einem medizinischen Team zusammen. Die drei Ärzte behandelten in mobilen Ambulanzen bisher schon Hunderte von Menschen mit Malaria, Durchfallerkrankungen und Fieber. Die Not ist riesig. Das Team spürt schon jetzt die Last der Arbeit. Wenn ausreichend Gelder zusammenkommen, könnten für drei Monate mobile Ambulanzen durchgeführt werden. Dieses Projekt würde von lokalen und Ärzten aus dem Ausland durchgeführt werden.
Bisher richten sich die Hilfsmaßnahmen hauptsächlich nach den akuten Bedürfnissen der Menschen. Sobald die Überschwemmungen nachlassen, werden viele Menschen Hilfe benötigen, um ihr Zuhause wieder aufzubauen. Die beiden OM-Teams planen dazu für je 100 Familien Hilfe zur Verfügung zustellen. Die Familien sollen jeweils einen Raum, eine Toilette, einen Elektroanschluß und eine Wasserhandpumpe bekommen.
Wir danken Ihnen sehr für Ihre Gebete. Bitte beten Sie weiter:
- für Gesundheit, Kraft und Ermutigung der Teams. Sie arbeiten jeden Tag bis spät abends.
- für Bewahrung beim Reisen in der Straßensituation
- für die Gewährleistung der Nahrungsmittelverteilung im Sindh-Gebiet.
- für weitere finanzielle Unterstützung der Hilfsmaßnahmen.
Weiter Bilder aus Pakistan finden Sie in der Bildergalerie.
Allen, die bisher schon finanzielle Unterstützung geleistet haben, danken wir herzlich!
Wenn auch Sie die Fluthilfe in Pakistan unterstützen möchten, können Sie dies unter dem Kennwort: Pakistan - Überschwemmung tun.
Hilfe für die Flutopfer in Pakistan
10.08.2010
In der großen Not durch die massiven Überschwemmungen in Pakistan bringen auch OM-Mitarbeiter den notleiden den Menschen dringend benötigte Hilfe. Ein Team ist seit mehreren Tagen im Norden Pakistans in der Khyber Pakhtunkhwa-Provinz unterwegs, ein weiteres hilft Flutopfern in der Sindh-Provinz. „Unser Ziel ist es, in diesen beiden Regionen 1000 Familien mit Soforthilfepaketen zu helfen“, berichtet der Leiter von OM Pakistan. „Mit Gottes Hilfe werden wir trotz unserer limitierten Ressourcen das Ziel diese Woche erreichen. Der nächste Schritt ist, weiteren 2000 Familien zu helfen, jeweils 1000 Familien in der Khyber Pakhtunkhwa- und der Sindh-Provinz. Die Teams verteilen Hilfspakete mit dringend benötigten Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser und Hygieneartikel, teilweise auch Kleidung, Handtücher und Bettwäsche. Weiter planen wir, 200 Familien beim Wiederaufbau ihrer Häuser zu helfen. Doch in der großen Not hier scheint unsere Hilfe wie ein Tropfen auf dem heißen Stein.“
Das Team in der Khyber Pakhtunkhwa-Provinz fuhr in den Charsada-Distrikt, wo viele Menschen ihre Häuser und ganzen Besitz verloren haben. Sie besuchten mit einem einheimischen Pastor 53 christliche Familien, deren Häuser meist stark beschädigt wurden. Es ist zu gefährlich, weiter in diesen Häusern zu wohnen, da sie einstürzen könnten. Das Team versorgte diese Familien mit Lebensmittelpaketen und besuchte eine Schule, die 250 Familien (Muslime und Christen) als Notunterkunft dient. Sie werden von der Armee mit Lebensmitteln versorgt. Doch es mangelt an Kleidung, Bettwäsche und Handtüchern, was die Mitarbeiter ihnen bereitstellen konnten.
Das Team in der Sindh-Provinz verteilte Lebensmittelpakete an 75 Familien in einer abgelegenen, recht gefährlichen Gegend. In einem Ort kamen sie zu einem muslimischen Schulungszentrum. Sie fragten den Geistlichen, ob sie Lebensmittel benötigen. Seine Antwort war, dass sie sehr hungrig seien und seit zwei Tagen nichts gegessen hätten. Auf die Frage, ob sie auch Lebensmittel von Christen annehmen würden, stimmten sie gerne zu. Denn, so berichteten sie,ihre muslimischen Geschwister würden die Nahrungsmittel zu sehr hohen Preisen verkaufen.
Leider erleben die Teams auch, wie verzweifelte Menschen Verzweiflungstaten begehen - und versuchen, die Lebensmittelpakete mit Gewalt an sich zu reißen oder sie von anderen stehlen. Auf den Märkten werden die Lebensmittel knapp und die Großhändler haben die Preise verdoppelt. Trotz dieser Herausforderungen helfen die OM-Teams weiter, denn sie treffen immer wieder Menschen, die seit zwei oder drei Tagen nichts zu essen hatten. An die Lebensmittelpakete bringen die Teams Aufkleber an, dass diese Hilfe von Christen kommt - mit der Telefonnummer eines einheimischen Christen als Kontaktperson vor Ort.
Bitte beten Sie für die schwierige Situation in Pakistan und die Millionen Menschen, die davon betroffen sind. Beten Sie für die vielen Helfer, gerade auch für die OM-Mitarbeiter, für viel Kraft, Weisheit und Bewahrung in ihren Hilfsaktionen.
Wenn Sie die Hilfe der OM-Teams für die Flutopfer in Pakistan finanziell unterstützen wollen, tun Sie das bitte unter dem Kennwort: Pakistan - Überschwemmung.
Für ein Lebensmittelpaket werden ca. 25 Euro benötigt, für den Wiederaufbau eines Hauses ca. 800 Euro, bei steigenden Preisen bis zu 1000 Euro. Vielen Dank!
Donnerstag, 19. August 2010
TeenStreet ist volljährig
2060 Jugendliche trafen sich letzte Woche in Oldenburg zu TeenStreet. Obwohl TeenStreet in Deutschland dieses Jahr seine „Volljährigkeit“ feierte, begeisterte der christliche Jugendkongress Teenager offensichtlich wie eh und je.
Jeder Aspekt von TeenStreet war durch Vielfalt geprägt. Aus 19 verschiedenen Ländern waren Teenager angereist. In ihrer eigenen Sprache konnten sie die Hauptveranstaltungen über Headsets verfolgen. Das bunte Angebot der Workshops wie Kochen, Graffiti-Kunst, Kampfkunst, Schach, Chor, Mode oder Filmen richtete sich an die unterschiedlichen Interessen der Teilnehmer. In Kleingruppen von sechs Teens trafen sie sich mit einem Leiter. In diesem geschützten Rahmen diskutierten sie über die Dinge, die sie lernten oder die ihnen zu schaffen machen.
Das diesjährige Thema war "PS XXIII". Bezug nehmend auf das Leben Davids drehten sich die Hauptveranstaltungen, Workshops, die persönliche Zeit mit Gott oder die Aktivitäten in der Kleingruppe darum, dass Gott in allen Lebenslagen ausreichend ist. So wie David in Psalm 23 schreibt: „… mir wird nichts mangeln“. Während der Eröffnungsveranstaltung verteilten die Leiter Papierfetzen mit Teilen des Psalms: „Er salbt mein Haupt mit Öl“ und „Er führt mich zu frischen Quellen“. Jede Person verließ den Raum mit solch einem Satz hinter das eigene Namensschild gesteckt. Genauso wie auch jeder Teilnehmer von TeenStreet etwas Neues mit nach Hause nahm: vielleicht einen erneuerten Glauben, neue Freunde oder ein neues Verständnis, von Gott geliebt zu sein.
Freitag, 06. August 2010
Umweg zum Frieden
Letzten Mittwoch machten sich die meisten der über 400 Teilnehmer der Transform 2010-Konferenz mit dem Zug ins Zentrum Roms auf. Sie wollten die Menschen in Rom treffen und ihnen erzählen, was sie persönlich mit Gott erlebt haben. Vormittags hatte Richard Sharp sie herausgefordert die Frage „Was möchten Sie, dass Gott heute für Sie tut?“ zu stellen. Hilary aus Schottland war gespannt, wem sie in Rom begegnen würde. Doch kam alles anders. Kaylas Ankunft zu Transform hatte sich um vier Tage verzögert. Jetzt war sie endlich am Flughafen angekommen. Ausser Hilary war es niemandem möglich sie vom Bahnhof abzuholen. Entschlossen, sich nicht von der veränderten Situation enttäuschen zu lassen, akzeptierte Hilary „Plan B“.
Während sie auf Kaylas Zug wartete, näherte sich ihr ein muslimischer Italiener. Nach anfänglichem Small Talk wendete sich das Gespäch dem Vergleich des Koran mit der Bibel zu. Hilary war anfangs recht eingeschüchtert. Noch nie zuvor hatte sich mit einem Muslimen unterhalten. Trotzdem fragte sie ihn, ob sie für ihn beten könne. „Wenn du Gott heute um eine Sache bitten könntest, was wäre das?“, fragte sie ihn. „Frieden“, war seine ernste Antwort. Während Hilary Gott darum bat dem jungen Italiener die Wahrheit zu offenbaren, strömten ihm die Tränen über die Wangen.
Gerade als der junge Mann gehen musste, fuhr Kaylas Zug in den Bahnhof ein. Sie hatte den ersten Zug verpasst, da sie am Flughafen einem Mitreisenden die Gute Nachricht erklärt hatte. Hätte sie diese Möglichkeit nicht genutzt, hätten weder diese Person noch der junge Italiener in dieser Woche von Jesus gehört. Waren das einfach Verzögerungen ... oder göttliche Terminplanung? Gott gebraucht beides, wenn wir im Glauben handeln. Weitere Informationen zu Transform finden Sie unter www.transform.om.org.
Donnerstag, 29. Juli 2010
Glauben, dass Gott heilt
"Was für eine unglaubliche Erfahrung!" rief Karen aus. Sie war Teil eines südafrikanischen Einsatzteams, das in Namibia unterwegs war. „Wir haben von Gott erwartet, dass er Großes tun würde. Und er hat uns nicht enttäuscht.“ Das Team besuchte die Leute in ihren Unterkünften in einem Elendsviertel ausserhalb der Stadt Okahandja. Karen fühlte sich von Gott herausgefordert, ihm für die Heilung im Leben von Menschen zu vertrauen.
Im ersten Haus trafen sie eine Frau an, die nicht gehen konnte. Karen und ihre Freunde unterhielten sich mit den Bewohnern und beteten anschliessend für die Gelähmte. Gott beantwortete ihre Gebete und die Frau stand auf und ging umher! Im nächsten Haus hatte eine ältere Frau gerade ihr letztes Maismehl aufgebraucht. Das Team nutzte die Gelegenheit und beschenkten sie mit einem Paket Maisgrieß. Die Frau lobte Gott für sein zeitgerechtes Versorgen. Darüber hinaus betete Karen für eine weitere Frau, die nicht sprechen konnte. Mit den ersten Worten, die die Frau daraufhin hervorbrachte, bat sie Gott um Vergebung. Die Teammitglieder vertrauen Gott, dass er vollständige Heilung in ihr Leben bringt. Bitte beten Sie, dass noch mehr Menschen in Namibia Heilung erfahren und Jesus persönlich kennenlernen.
Mittwoch, 21. Juli 2010
Der perfekte Ort für eine Kirche
Nur langsam kraxelte das Team in Nepal einen steilen, steinigen Pfad bergauf. Plötzlich entdeckten sie einen Mann. Er rannte von dem Dorf weiter oben in den Hügeln direkt auf sie zu. Schnell hatte er die Grupper erreicht. Während er wieder zu Atem kam, erklärten sie ihm, dass sie christliche Bücher verteilen wollten. Der Mann war sofort begeistert: „Kommt mit in mein Dorf und erzählt mir mehr darüber, was Christen glauben!“
Der Mann war Lehrer an der Dorfschule. Er lud einige interessierte Kollegen ein, damit auch sie vom Glauben an Jesus hören konnten. Zum Team sagte er: „Ihr erklärt mir alles und ich werde es den anderen erklären.“ Die Lehrer waren fasziniert von der Guten Nachricht, die sie hörten.
„Bleibt doch für drei oder vier Tage hier und bringt uns mehr bei!“ drängten sie. Das Team entschied sich, den Aufenthalt in dem Dorf zu verlängern. Nachdem sie einen christlichen Film vorgeführt hatten, erzählten sie die Geschichte der Bibel von der Schöpfung bis zur Auferstehung von Jesus.
Bevor das Team das Dorf wieder verliess, schenkten sie den Lehrern Bibeln. Sie versprachen in wenigen Wochen zurückzukehren, um Fragen zu beantworten und um mehr zu erzählen. Erst als sie das Dorf verliessen, erklärte der Mann ihnen die Bedeutung dieses Ortes für diese Gegend. Viele Menschen passieren auf dem Weg in andere Dörfer diesen Ort. Es wäre ein perfekter Ort, zum Bau einer Kirche!
Mittwoch, 14. Juli 2010
Bis zu den fernsten Meeren
Das OM-Freundestreffen am 3. und 4. Juli fand auch in diesem Jahr großen Anklang. Den Auftakt machten samstags gleich mehrere Veranstaltungen: In der OM-Deetken-Mühle trafen sich über 200 Teilnehmer des Gemeinde- und Elterntags, eine Informationsveranstaltung für alle neuen deutschen OM-Mitarbeiter und ihre Eltern und Gemeinden. Parallel dazu fand in den Räumen der Baptistengemeinde in Mosbach eine Schulung für knapp 20 Gruppenleiter für TeenStreet statt. Gegen 14 Uhr war das Hallo in der Stadtmission Mosbach groß. Über 130 ehemalige Mitarbeiter der vier OM-Schiffe trafen sich zu einem Nachtreffen mit neusten Berichten der Schiffsarbeit und viel Gemeinschaft. Auch die Fußballfans kamen an diesem Tag nicht zu kurz und gemeinsam wurde der Einzug ins Halbfinale gefeiert. Abends fand dann ein Gebetsabend mit aktuellen Berichten aus der Schiffsarbeit, der Türkei, Zentralasien und vom Xenos-Team statt. Sonntagmorgen traf man sich dann in der Alten Mälzerei Mosbach zu einem Gottesdienst. Peter Nicoll, Geschäftsführer von OM Schiffe International, sprach über Psalm 65,6. Er betonte die Treue Gottes und dass das „bis zu fernsten Meeren“ ein Auftrag für alle ist, sich für Mission einzusetzen. Anschließend wurden 67 neue deutsche OM-Mitarbeiter, die ab August 2010 einen Ein- bis Zweijahreseinsatz machen, vorgestellt. Der Nachmittag in und um die OM-Deetken-Mühle war geprägt von vielen Gesprächen, gutem Essen, Missionsberichte, Seminare und ein abschließendes Interview mit drei ehemaligen Mitarbeitern der OM-Schiffe. Kurzum: Es war ein rundum gelungenes Wochenende bei strahlendem Wetter.
Bilder vom Freundestreffen finden Sie in der Galerie.
Donnerstag, 08. Juli 2010
Beim Warten Jesus gefunden
Im Herzen des Salvadorianers Señor Alberto war jede Menge Hass. Zeitlebens war er drogenabhängig. Vor einigen Jahren starben seine Frau und sein Sohn an einer Überdosis. Pastoren einer der Partnergemeinden, mit der OM in El Salvador zusammenarbeitete, hatten ihn mehrfach besucht. Sie hatten ihm von Jesus erzählt. Konsequent hatte er abgelehnt, sich auf Jesus einzulassen.
Doch während des medizinischen OM-Einsatzes auf der Insel Meanguera, kam er zur Behandlung. Während er auf die Ausgabe seiner Medikamente wartete, sprachen einige Männer der Gemeinde nochmals mit ihm über Jesus. Daraufhin nahm Señor Alberto Jesus als seinen Herrn und Heiland an.
Mittwoch, 23. Juni 2010
Liebe macht den Unterschied
OM Sambia bot Anfang des Jahres 2009 eine Schulung für Lehrer an. Teddy war einer der Schulungsteilnehmer. Von einem seiner Schüler, Musonda, war er tief berührt worden. Als Streithahn bekannt, griff der Junge im Unterricht häufig seine Klassenkamarden an. Auf seine Aufgaben konnte er sich nicht konzentrieren. An manchen Tagen erschien er ohne Bücher in die Schule. Wenn er gefragt wurde, wo sie sind, antwortete er: „Ich habe keine!“ Tatsächlich hatte er sie zuhause gelassen.
Eines Tages zog Teddy Musonda zu einem Gespräch beiseite. Dabei erfuhr er, dass Vater und Mutter des Jungen verstorben waren. Auf die Frage, wer für Musonda sorge, antwortet er: „Meine Großmutter, aber sie behandelt mich nicht gut. Oft schlägt sie mich. In der Schule machen sich die Lehrer und meine Klassenkamarden über mich lustig, weil ich beim Reden stottere. Ich werde die Schule einfach abbrechen und mit meinem Onkel auf dem See fischen.“
"Es hat mir das Herz zerrissen, ihm zuzuhören", berichtet Teddy. Als Musonda fertig war, ermutigte Teddy ihn, mit der Schule weiterzumachen und sich nicht darum zu kümmern, was die Leute sagen. Er erzählte ihm, dass er in den Augen Gottes etwas besonders ist und fragte, ob er mit ihm beten dürfe. Musona antwortete: „Ja!“ „Ich schaute ihm ins Gesicht und mir kamen die Tränen", erinnerte sich Teddy. „Ich konnte nicht aufhören zu weinen, nachdem ich, was ich hier hatte. Ich habe gelernt, dass Liebe und Mitgefühl notwendig sind, um Gottes Werk zu tun und um die Menschen zu verstehen, denen wir helfen. Jetzt begreife ich, welchen Einfluß die Liebe hat.“
Mittwoch, 16. Juni 2010
Scheinbare Unterbrechungen sind das Eigentliche
Jeden Montag besuchen Christian und das Team einer christlichen Gemeinde eine leere Lagerhalle in Valencia (Spanien). Dort haben über 80 Afrikaner ihr Lager aufgeschlagen haben. So weit es ihnen möglich ist, unterstützen sie die Afrikaner durch Freundschaft und praktische Hilfe. Eines Tages wurde Christian während der Arbeit durch einen unerwarteten Telefonanruf unterbrochen. Einer der Einwanderer war geschlagen worden und musste ins Krankenhaus gebracht werden. „Seufzend schaltete ich meinen Computer aus und machte mich mit ihnen auf den Weg“, berichtet Christian. „Schnell stellten wir fest, dass er nicht geschlagen worden war, sondern eine Überdosis genommen hatte. Im Rausch war er gefallen und hatte sich ernsthaft am Kopf verletzt. Vier Stunden warteten wir im Krankenhaus, während er behandelt wurde. Vergeudete Zeit? Überhaupt nicht! Mit einem Mann führten wir ein sehr gutes Gespräch. Er erklärte sich bereit, sich am folgenden Tag in einem christlichen Rehabilitationszentrum vorzustellen.“ Einige Tage später war Christian auf dem Heimweg von einer Veranstaltung in der Kirche. Er wollte kurz am örtlichen Park vorbeischauen und einigen Obdachlosen übriggebliebenes Brot geben. Plötzlich stürzte ein Mann mit einem Neuen Testament in der Hand auf Christian zu und rief: „Jetzt sehe ich, dass was Sie hier tun, ist genau das, was Jesus tat. Ich möchte Jesus auch kennenlernen! Können Sie mich an einen Ort bringen, an dem ich mehr von ihm lernen kann
und an dem ich von Drogen und Alkohol loskomme?“
Mittwoch, 09. Juni 2010
Erste Schritte für Frauen in Bangladesch
Die Graduation w
ar ein aufregender Höhepunkt für das OM-Team. Ein weiterer Meilenstein in den Bemühungen, die wachsende Kirche in Bangladesch zu unterstützen, wurde gelegt. Neun junge Frauen, die Jesus nachfolgen, hatten die letzten drei Monate an einem Jüngerschaftsprogramm teilgenommen. Morgens waren ihnen Computerkenntnisse vermittelt worden, die ihnen helfen werden, Arbeitsplätze zu finden. Nachmittags und abends studierten sie Gottes Wort und lernten es auswendig.
Der Glaube einiger dieser Frauen war sehr schwach, als sie zu dem Jüngerschaftsprogramm anreisten. Bei ihrer Abreise jedoch waren sich alle Frauen in ihrem Glauben sicher. Sie sind nun fähig ihn weiterzugeben und damit die Kirche in ihren Heimatregionen im Aufbau zu unterstützen. Das OM-Team hatte zum ersten Mal ein solches Programm ausschließlich für Frauen durchgeführt. Bei der Graduationsfeier berichteten die Frauen, wie Gott in ihrem Leben gearbeitet hatte und von ihrer Vision das Gelernte zu nutzen, um in das Leben von anderen Menschen hineinzuwirken.
Mittwoch, 02. Juni 2010
Von Angst zu Freundschaft
Der Kurs Sharing Lives wurde von Bert de Ruiter (Holland) entwickelt. Er soll Christen helfen, Angst vor dem Islam und Muslimen abzubauen und stattdessen Freundschaften zu ihnen aufzubauen. Er soll ihnen helfen praktisch ihr Leben mit Muslimen zu teilen, damit sie die Wahrheit der Guten Nachricht entdecken können. In Zusammenarbeit mit einer Erneuerungsbewegung innerhalb der reformierten Kirche in den Niederlanden wurde eine niederländische Version veröffentlicht. Das Seminar Sharing Lives wird bereits in Deutsch und Englisch durchgeführt und momentan in Sprachen Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Bosnisch, Portugiesisch und Schwedisch übersetzt. Das erste Seminar für Schulungsleiter wurde im Januar mit über 30 Teilnehmern in der Schweiz durchgeführt. Im Laufe diesen Jahres werden weitere Seminare in den Niederlanden, in Russland und Bosnien stattfinden.
Bert arbeitet momentan an einer Version für Muslime. Damit soll ihnen Hilfestellung gegeben werden, eine andere Perspektive vom Christentum zu bekommen und Freundschaften mit Christen zu entwickeln. Es ist Berts Vision, dass jede(r) Muslim(a) in Europa wenigstens eine(n) Christen/in zum/r Freund(in) hat.
Erfahren Sie mehr über den Kurs unter www.sharinglives.eu oder
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
für 14,90 EUR ein Exemplar der Dissertation Sharing Lives von Bert de Ruiter (englisch).
Mittwoch, 26. Mai 2010
Büffelkuh zum Lebensunterhalt
Frau Navammal hat einen Dalit-Hintergrund. Sie kämpft, damit sie ihre Familie versorgen kann. Ursprünglich kommt sie aus dem Bundesstaat Tamil Nadu. Mit ihrer Familie zog sie nach Pondicherry, um Arbeit zu finden. Da sie aus einem anderen Staat eingewandert war, wurde ihr das Recht auf eine Lebensmittelkarte und einen Personalausweis verweigert. Dies erschwerte ihr das Leben ungemein.
OM-Mitarbeiter, die sich für die wirtschaftliche Entwicklung unter den Dalits in Indien einsetzen, hörten von ihrer Not. Sie boten ihr ein Darlehen von 10.000 indischen Rupien, dies entspricht etwa 175 Euro. Mit diesem Geld konnte sie eine Büffelkuh erwerben und stieg ins Milch-Geschäft ein. Es war ein langsamer Start. Anfangs machte sie nur 40 Rupien Gewinn am Tag. Aber inzwischen hat sie mit 100 Rupien täglich ein festes Einkommen.
Loben Sie Gott für Frau Navammal und ihre Familie. Beten Sie für ihr körperliches, emotionales und geistliches Wohlbefinden. Beten Sie, dass sie durch die OM-Mitarbeiter Gottes Liebe kennenlernt.
Dienstag, 18. Mai 2010
Licht, wo es dunkel ist
Mark*, ein Mitarbeiter von OM in Griechenland, näherte sich dem Markt. Dabei hörte er seinen Apfelverkäufer vor sich hinmurmeln: „Mir geht es so schlecht.“ Während Mark seine Äpfel auswählte, erkundigte er sich, was das Problem sei. „Ich sehe kein Licht“, antwortete der Verkäufer. Über die Frage war er offensichtlich überrascht. „Was meinen Sie damit?“erkundigte sich Mark weiter. Der Mann erklärte, dass ihn die Wirtschaftskrise in große Probleme gestürzt habe. Nach kurzen Schweigen, erklärte Mark ihm, dass er jemanden kennt, der sich selbst das Licht der Welt nennt. Der Mann schaute verdutzt. Mark fuhr fort: „Jesus Christus!“ Der Apfelverkäufer hielt für einen Moment inne, dann entgegnete scharf: „Ich glaube nicht an Menschen!“ „Das tue ich auch nicht, aber ich glaube an Gott“, antwortete Mark. „Ich glaube nicht an Priester!“ feuerte der Mann weiter. „Genau das gilt auch für mich, aber ich spreche hier nicht von Religion, sondern einer Beziehung zu Jesus.“
Beten Sie für den Apfelverkäufer und die Menschen in Griechenland, dass sie durch die Wirtschaftskrise zurück zu Gottes Botschaft der Hoffnung finden.
*Name geändert
Mittwoch, 12. Mai 2010
Zuhause und im Herzen bin ich Christ
Ein OM-Mitarbeiter traf ein junges Ehepaar aus Zentralasien. Beide sind Anfang zwanzig, beide haben studiert. Die Frau ist schwanger. Sie sind seit vier Monaten in Deutschland. Auf einem Laster zwischen Kartons versteckt kamen sie über die Grenze. Als die Frau bei uns eine arabische Bibel liegen sah, rief sie: „So eine hatte ich im Irak auch.“ Heimlich hatte sie sich dort mit einer Frau zum Bibel lesen getroffen.
In der anonymen Großstadt, in der sie studierte, hatte sie Kirchen aufgesucht. Die Konfession war ihr egal, Hauptsache, sie hatte einen Ort zum Beten. Doch die Angst, entdeckt zu werden, war groß. „Im Herzen und zuhause bin ich Christ, aber ich kann das nicht sagen“.
Ihr Mann ist demgegenüber nicht ablehnend. Was er sich in Deutschland wünscht, ist Sicherheit. In Zentralasien hat er Furchtbares erlebt. Mitglieder seiner Familie wurden entführt und erst gegen Lösegeld freigelassen. Andere wurden ermordet, da das Lösegeld nicht rechtzeitig bezahlt wurde. Ständige Angst und Misstrauen gegenüber jedem bestimmte den Alltag. Beten Sie für diese junge Familie, dass sie Freiheit und die Sicherheit , nach der sie sich sehnen, in Gott finden.
Mittwoch, 05. Mai 2010
Kirche ist dort, wo Gottes Leute sind
Die Stimmfabrik ist eine Gesangsschule in Wien. Gegründet wurde sie von Richard Schmidt, der noch in der Aufbauphase unerwartet an Herzversagen starb. Geführt wird sie nun von seiner Frau Melanie und dem Heartbeat-Bandmitglied Andi. Man muss zugeben, es ist ein Vorrecht eine Gesangsschule in Wien aufzubauen. Melanie und Andi haben ein Gebäude angemietet und können sich inzwischen mit fünf Vocalcoaches (die meisten von ihnen sind Christen) und 150 Schülern rühmen.
„Unsere Vision ist es, professionellen Gesangsunterricht anzubieten, und während wir unserer Arbeit nachgehen, mit christlichen Werten Einfluss in der Gesellschaft zu nehmen“, berichtet Melanie. „Wenn man mit jemandem an seiner Stimme arbeitet, dann geht das viel tiefer als nur bis zu den Stimmbändern. Die ganze Persönlichkeit ist beteiligt, und wenn emotionale Blockaden vorhanden sind, die verhindern das ganze „Herz“ in die Interpretation eines Liedes zu legen, wird das schnell deutlich. Oft sind wir in der Lage tiefe Gespräche über Verletzungen aus der Vergangenheit zu führen. Dadurch entsteht eine offene Tür, von Gottes Hilfe und seiner heilenden Kraft zu berichten.
Corinna, eine Schülerin beschreibt die Stimmfabrik: „Dieser Ort ist wie eine Kirche für mich – mehr als die meisten Kirchengebäude, die ich kenne!“
Dienstag, 27. April 2010
"Wild Kingdom" - das erste TeenStreet in Australien
„Gott hat jeden Tag zu meinem Herzen gesprochen. Der Lobpreis war toll! Ich liebte die Anbetung! Mein Leben ist verändert“, berichtet ein Teenager. Über die Ostertage hatte er in Sydney am ersten TeenStreet Australien teilgenommen. Die international erfahrenen Jugendexperten Dan und Suzie Potter forderten Teenager wie Erwachsene heraus mit einer Doppelten Vision zu leben: zu Gott aufzuschauen und auf andere Menschen zu achten. Hintergrund dieser lebensverändernden Woche war das Thema Wild Kingdom.
"Ich machte mich froh, die Jugendlichen wachsen zu sehen und jeden Tag eine Veränderung zu entdecken ..." sagte ein Gruppenleiter. „Ich liebte alles an dem Ferienlager. Ich habe als Mitarbeiter schon auf vielen Lagern und Strandeinsätzen teilgenommen, aber dieses war das Beste.“
Ein weiteres „Wild Kingdom“-TeenStreet ist in Queensland vom 05.-10. Juli geplant. Danken Sie Gott für die Teenager, die am ersten TeenStreet von OM Australien teilnahmen.. Bitte beten Sie auch für die Teenager, wenn sie nun zurück zu Hause sind und nach dieser Woche zwangsläufig mit neuen Herausforderungen konfrontiert
Dienstag, 20. April 2010
Transformierendes Training
"Das Training war transformierend", sagte einer der 29 Teilnehmer nach dem letzten AIDSLink-Training* in Malaysia, welches für zukünftige Seminarleiter durchgeführt wurde. Besonders ermutigend war dieser Kommentar für die Trainingsleiter, da er von einer Person kam, die über jahrelange Erfahrung in der Präventions- und Begleitungsarbeit rund um das Thema AIDS/HIV verfügt. AIDSLink International bildete bis heute über 100 Seminarleiter mit diesem Channels of Hope-Training* (Tunnel der Hoffnung) aus. Aus 15 Ländern reisten die Teilnehmer an. Das intensive Sieben-Tagestraining befähigt die Teilnehmer etwas zu bewegen, indem sie HIV-Workshops durchzuführen oder sich anderweitig im Bereich der HIV/AIDS-Arbeit einsetzen. Ein weiterer Teilnehmer berichtet: „Ich kam zu diesem Training mit einer großen Vision für die Arbeit rund um das Thema Aids und HIV, hier wurde mir geholfen, meine Gedanken zu sortieren und Gott in einer größeren Dimension zu sehen.“ AIDSLink International wird in diesem Jahr das erste spanischsprachige Seminarleiter-Training in El Salvador durchführen. *Dieses Training wurde von AIDSLink international in Partnerschaft mit OM durchgeführt.Freitag, 16. April 2010
2000 „Right Choices Bibles“ ermutigen die sibirische Kirche
Die Partner von OM EAST (EurAsia Support Team) in der Republik Sacha (Jakutien) freuen sich über die 2000 Exemplare der "Right Choices Bibeln" (richtige Entscheidung Bibeln) von Josh und Dottie McDowell. Im Februar 2010 wurden sie geliefert. Die Bücher enthalten mehr als 60 illustrierte Geschichten aus der Bibel. Ziel ist es, dass Kinder dadurch hoffentlich die richtigen Entscheidungen treffen werden. Auch Erwachsene erhalten durch diese Bücher geistliche Schulung.
Sibirien ist die größte der autonomen Republiken Russlands. Die Jakuten sind das zweitgrößte der indigenen Völkern in Sibirien. Heute gibt es in Sacha etwa 500 evangelische Gläubige. Aktiv setzten sie sich dafür ein, die Gute Nachricht an ihre eigenen Leute und benachbarte jakuitischsprechende Völkergruppen, weiterzugeben.
Nur eine Stunde bevor die Partner von OM EAST Partnern zu einer Sechs-Tage-Reise aufbrachen, um fünf Kirchen in Sacha zu besuchen, wurden die Bücher geliefert. Ein Ehepaar bat um zwei Kopien, da sie die Bibel beide zur gleichen Zeit lesen wollten!
Bitte beten Sie, dass viele diese Bibeln lesen und sich dies auf das Leben vieler Menschen auswirkt.
Dienstag, 06. April 2010
Interesse an Literatur
Ein Mitarbeiter eines Männer-Reiseteams in Pakistan berichtet: „Ich war auf einem Basar, um dort Bücher zu verteilen. Ein Geschäftsbesitzer zeigte Interesse an einem Evangelium, sagte aber: ‚Wenn darin steht, dass Jesus Gottes Sohn ist, werde ich dich schlagen!’ Ich sagte ihm, dass ich bereit wäre, geschlagen zu werden. Ein Kunde, der das hörte, war so beeindruckt, dass er zu mir kam und ein Buch über Jesus von mir nahm.“
Montag, 22. März 2010

