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Bergsteigerinnen besteigen den Kilimandscharo für die Freiheit

Freedom_ClimbVom 11. bis 16. Januar 2012 bestiegen 48 Frauen zwischen 18 und 73 Jahren den Kilimandscharo in Tansania mit der OM-Initiative ‚The Freedom Climb’ (Die Freiheits-Besteigung). Die Frauen wollen dadurch auf die weltweite Ungerechtigkeit Frauen und Kindern gegenüber aufmerksam machen.
„Jeder Schritt ist ein Glaubensschritt”, sagte Nancy Byrne, eine der Bergsteigerinnen am vierten Tag der Freiheits-Besteigung des Kilimandscharos. Nancy Byrnes Gefühle spiegelten auch die Gefühle vieler anderer Bergsteigerinnen wider.

Die Höhe verursachte bei vielen ein Krankheitsgefühl. Zwei Frauen mussten wegen der Kälte und anderen Problemen umkehren. Andere hatten mit Kopfweh und Übelkeit zu kämpfen. Trotzdem kamen am 15. Januar, nach fünf strapaziösen Tagen des Bergsteigens, 44 der 48 Frauen auf dem Gillmans Point an (5681 m). Mehrere Frauen entschieden sich, wegen der schwierigen Bedingungen, gegen einen letzten Aufstieg. Doch 28 der Frauen erklommen den höchsten Gipfel des Kilimandscharos (5895 m), der passenderweise Uhuru Peak heißt (‚Uhuru’ ist Swahili und bedeutet ‚Freiheit’).
Die Gruppe, die auf den Gipfel ging, zog um Mitternacht los. Nach neun Stunden Wanderung mit Taschenlampen in der Dunkelheit erreichte sie den Gipfel, obwohl ein paar Frauen der Gruppe, wie sie sagen, die letzten Schritte mitgezogen werden mussten. „Es war die härteste psychische und körperliche Herausforderung meines Lebens“, berichtet Cheryl Weber, eine der Frauen. „Ich fühle mich ausgepowert, aber die Erfahrung, es auf den Uhuru Peak geschafft zu haben, war absolut unbeschreiblich! Ich werde die Erinnerung schätzen, wenn ich mich wieder erholt habe!“  
Viele der Frauen, die den Kilimandscharo bestiegen haben, weinten Tränen der Freude. Sie waren nicht nur glücklich darüber, weil sie die schwierigen Bedingungen überstanden hatten, sondern sich auch symbolisch für die Freiheit von Millionen von Frauen und Kindern in der Welt, die in Sklaverei und Unterdrückung leben, eingesetzt hatten.
Durch die Aktion hoffen die Bergsteigerinnen, durch verschiedene OM-Projekte weltweit 10.000 Frauen und Kindern durch Bildung, Finanzierung von Kleinstunternehmen und das Erlernen von neuen Fähigkeiten aus der Armut und Sklaverei befreien zu können. Unter anderem werden OM-Projekte in Indien, Kambodscha, Ghana, Sambia, Nepal, auf dem Balkan und in weiteren Ländern unterstützt.

Weitere Informationen zu ‚The Freedom Climb’ in Englisch gibt es unter www.thefreedomclimb.net

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